Externenprüfung Immobilienkaufmann

Externenprüfung Immobilienkaufrau/-kaufmann

Nicht selten sind es Quereinsteiger, die in die Immobilienbranche einsteigen. Insbesondere im Makler-Business gibt es zahlreiche Wege und Lösungen, die es Branchenfremden ermöglichen, Fuß zu fassen. Sei es der direkte Einstieg in ein Unternehmen, eine Fernausbildung oder ein Präsenzkurs. Nichtsdestotrotz legen Betriebe, Kunden und natürlich auch die Personen selbst großen Wert auf einen berufsbezogenen Abschluss, mit welchem Fähigkeiten und Kenntnisse nachgewiesen werden können. Natürlich sollte sich dieser Abschluss innerhalb der Immobilienbranche bewegen. Die Industrie und Handelskammern bieten hier diverse Lösungen, die es auch Quereinsteigern ermöglichen, ihre Fähigkeiten anhand einer Berufs-Abschlussprüfung zu beweisen und einen entsprechenden Abschluss zu erwerben.

Mit der Externenprüfung zum anerkannten Berufsabschluss

Um trotz fehlender Ausbildung einen angesehenen Berufsabschluss zu erwerben, bietet die IHK allen Interessenten die Möglichkeit einer Externenprüfung. Dies gilt auch für den Beruf der Immobilienkauffrau beziehungsweise des Immobilienkaufmanns, welcher thematisch in sehr enger Verbindung zum Immobilienmakler steht. Im Berufsausbildungsgesetz wird allerdings festgehalten, dass Nichtauszubildende nur dann zur Prüfung zugelassen werden, wenn sie eindeutig nachweisen können, über entsprechende Berufskenntnisse zu verfügen. Interessanterweise werden hier auch Ausbildungszeiten in anderen einschlägigen Berufen anerkannt, ebenso Berufstätigkeiten im Ausland und ausländische Bildungsabschlüsse.

Um an der Externenprüfung zur Immobilienkauffrau teilnehmen zu können, muss eine Mindestberufspraxis von 4,5 Jahren nachgewiesen werden. Gemäß §11 Abs. 2 der IHK-Prüfungsordnung kann von dieser Mindestberufspraxis aber auch „ganz oder teilweise abgesehen werden, wenn durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft gemacht wird, dass der Bewerber oder die Bewerberin die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigt.“ Ferner muss ein Antrag bei der zuständigen IHK gestellt werden. Entsprechende Vordrucke stehen auf den Internetseiten der Industrie- und Handelskammern zur Verfügung.

Notwendige Unterlagen für einen Antrag auf die Externenprüfung zum Immobilienkaufmann

Dem Antragsformular müssen diverse Unterlagen beigefügt werden. In der Prüfungsordnung sind diese Unterlagen detailliert festgehalten. Demnach sollten folgende Nachweise beigefügt sein:

+ Tätigkeitsnachweis
+ ggfs. Dauer der Berufsausbildung in dem oder einem anderen einschlägigen Ausbildungsberuf
+ ggfs. glaubhafte Darlegung über den Erwerb der beruflichen Handlungsfähigkeit
+ ggfs. Bescheinigung über den Erwerb der beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
+ Lebenslauf

Sofern der Bewerber aufgrund des Antrages und der jeweiligen Unterlagen zur Externenprüfung zugelassen wird, wird ihm die Möglichkeit einer hervorragenden, grundsoliden beruflichen Basis geboten. Jetzt heißt es nur noch Augen zu und durch und hoffentlich bestehen. Schulische Voraussetzungen sind im Übrigen nicht vorgeschrieben. Also besteht selbst mit Hauptschulabschluss die Möglichkeit, eine entsprechende Prüfung abzulegen.

Perspektiven nach der Prüfung

Nach einer bestandenen Prüfung kann die jeweilige Person die geschützte Berufsbezeichnung Immobilienkauffrau beziehungsweise Immobilienkaufmann tragen. Denn Kompetenzen und Fähigkeiten wurden geprüft und bestätigt. Ein entsprechendes Zeugnis gilt als Nachweis. Diese Tatsache bietet natürlich vollkommen neue Perspektiven. Nun kann der Geprüfte in allen denkbaren Bereichen der Immobilienbranche arbeiten. Beispielsweise bei Wohnungsbauunternehmen, bei Immobilien- und Projektentwicklern oder Immobilienmaklern. Zusätzlich stehen die Immobilienabteilungen verschiedener Banken, Sparkassen oder Versicherungen offen. Ebenso besteht aber auch die Möglichkeit einer Selbstständigkeit als Immobilienmakler, indem man sein eigenes Maklerbüro gründet oder in ein anderes Maklerunternehmen einsteigt. Aufgrund dessen, dass ein entsprechender Abschluss innerhalb der Immobilienbranche nachgewiesen werden kann, werden ganz neue Türen geöffnet.

Nach der Prüfung ist vor der Prüfung

Doch trotz einer bestandenen Externenprüfung zum Immobilienkaufmann sollte auch danach noch nicht ausgelernt sein, denn kaum eine andere Branche ist so wandlungsfähig. Ständig kommen Neuerungen, beispielsweise betreffend der Gesetzeslage. Daher sind Weiterbildungen, Workshops oder Tagesschulungen immer wieder sinnvoll.

Was macht eine Ausbildung zum Immobilienmakler/in attraktiv?

Immobilienmakler/innen haben die Aufgabe zwischen den Anbietern und den Kaufinteressenten auf dem Wohnungs- und Immobilienmarkt zu vermitteln. Dazu gehört auch, dass sie ihre Kunden in allen Fragen beraten und betreuen. Der Kauf, Verkauf oder die Anmietung von Immobilien stehen hierbei im Fokus. Immobilienmakler finden ihre Beschäftigungsbereiche in der Wohnungs- und Immobilienbranche. Um hier die Voraussetzung zu erreichen, ist eine kaufmännische Aus- oder Weiterbildung, die sich auf den Immobilienbereich bezieht, von Vorteil. Auch ein entsprechendes Studium kann absolviert werden. Viele Interessierte wählen für die Ausbildung den flexiblen Weg über einen Fernlehrgang.

Wie sehen die Zukunftschancen für einen Immobilienmakler aus?

Wer eine Affinität für exklusive Immobilien hat, verbunden mit einer ausgesprochenen Dienstleistungsmentalität ist hier richtig. Erwartet wird ein „Händchen“ für die Akquise und Verkauf von möglichst hochwertigen Immobilien. In dieser Tätigkeit ist das besondere Gespür für die Wünsche der Klientel gefragt und die Fähigkeit Kunden zu begeistern. Wenn Sie viel bewegen möchten, starten Sie durch nach der Ausbildung in einem Maklerbüro, wo Sie in einem exklusiven vorhandenen Kundenkreis Erfahrungen sammeln können. Aufstiegschancen gibt es beispielsweise als Büro- und Teamleiter, wo Sie dann mit Aufgaben wie Umsatz- und Budget Fragen zu tun haben, das Teamgeschehen lenken und ein wichtiger Teil der Erfolgsgeschichte der Mannschaft werden. Selbstverständlich ist auch eine Existenzgründung als Immobilienmakler möglich. Einfach mal kostenlos und völlig unverbindlich Informationsmaterial, wie unsere Schritt für Schritt Anleitung anfordern und in Ruhe schauen oder durch die Seiten klicken.

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Immobilienkauffrau

Immobilienkauffrauen helfen bei der Abwicklung von Immobiliengeschäften und im sensiblen Bereich der Immobilienverwaltung. Frauen sind für den Beruf in einem Geschäftsfeld, in dem viel Vertrauensarbeit nötig ist, aufgrund ihrer Persönlichkeit häufig besser geeignet als fachlich gleich qualifizierte Männer.

In Deutschland ist der Beruf des Immobilienkaufmanns/-frau ein Ausbildungsberuf, dessen Ausbildungsinhalte durch das Berufsbildungsgesetz geregelt werden. Die Ausbildung dauert im Regelfall drei Jahre und findet im dualen System statt. Ein Teil ihrer Ausbildung verbringt die angehende Immobilienkauffrau in ihrem Ausbildungsbetrieb, der theorotische Teil findet in qualifizierten Berufsschulen statt. Neben diesem klassischen Ausbildungsweg zur Immobilienkauffrau führt auch berufsbegleitender Unterricht an Fernschulen zum Berufsabschluss. Dieser Weg ist besonders für Quereinsteigerinnen interessant, die bereits Erfahrung in der Immobilienbranche vorweisen können und auf diese Weise einen berufsqualifizierenden Abschluss erreichen möchten.

Warum sind Frauen die besseren Immobilienkaufleute?

Neben exzellentem fachlichen Wissen ist eine fundierte und starke Vertrauensbasis immer noch die Grundvoraussetzung für erfolgreiche Immobiliengeschäfte. Um diese Vertrauensbasis zu einem Kunden zu schaffen, benötigt eine erfolgreiche Immobilienkauffrau große soziale Kompetenz. Für die soziale Kompetenz kommt es weniger auf Fachwissen an, sondern auf den Persönlichkeitsbereich, der heutzutage mit Begriffen wie „Soft Skills“ oder „weiche“ Fähigkeiten umschrieben wird. Zu diesem Bereich gehören Fähigkeiten wie Menschenkenntnis, Kritikfähigkeit, Respekt und Toleranz. In diesen Bereichen sind Frauen ihren männlichen Mitbewerbern gegenüber oftmals deutlich im Vorteil. Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass Kunden zu einer Immobilienkauffrau eine vertrauensvollere Geschäftsbeziehung aufbauen, als zu Männern. Und eine vertrauensvolle Geschäftsbeziehung ist die Grundlage für den Erfolg als Immobilienmakler.

Gespräche unter Frauen

Es klingt wie ein Klischee, aber oftmals führt der Weg zu einem erfolgreichen Immobiliengeschäft über die Frau. Sucht ein junges Paar ein Haus, oder seine erste Wohnung, so ist es oft sie, die die letzte Kaufentscheidung trifft. Einer Immobilienkauffrau fällt auch hier erfahrungsgemäß der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung deutlich leichter, als ihrem männlichen Kollegen.

Vertrauen ist eine der wichtigsten Geschäftsgrundlagen der Immobilienbranche. Dies ist neben fundiertem fachlichen Wissen ein deutlicher Vorteil einer Immobilienkauffrau gegenüber dem Immobilienkaufmann. Die duale Ausbildung dauert drei Jahre und kann auch berufsbegleitend in Fernkursen absolviert werden.

Soviel zur Immobilienmakler Ausbildung. Wie Sie sehen, gibt es viele Wege um Immobilienmakler zu werden und es ist allein an Ihnen zu entscheiden, welchen Sie einschlagen wollen.

Erste Schritte wenn Sie mit dem Gedanken spielen Immobilienmakler zu werden

Bevor Sie Zeit und Energie in den Aufbau einer Karriere als Immobilienmakler investieren,  empfehlen wir Ihnen sich etwas mit dem Thema auseinander zu setzen. So erkennen Sie schnell, ob dieser Job wirklich so ist wie Sie es sich vorgestellt haben und ob Sie benötigten Fähigkeiten haben. Verschwenden Sie nicht Ihre wertvolle Zeit um mehr Informationen zu erhalten, wenn Sie hier schnell feststellen können, ob Immobilienmakler Ihr persönlicher Traumberuf sein kann.
Zusammen mit unserem Partner ILS bieten wir ein 21 seitiges E-Book an, welches folgende Bereiche beinhaltet:

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Inhalte einer Immobilienkaufmann IHK Ausbildung

Wie funktioniert eine IHK Immobilienkaufmann Ausbildung?

Eine IHK Immobilienkaufmann Ausbildung ist die ideale Grundlage für Dich, falls Du zu einem Immobilienkaufmann (oder auch Immobilienmakler) werden möchtest. Da sich die Immobilienindustrie in den letzten Jahren zu einer Industrie entwickelt hat, die eine größere Rolle spielt (u.a. als Berater für Banken und Versicherungen), wird die Ausbildung der Menschen, die in dieser Industrie arbeiten auch immer wichtiger, da mehr Wissen notwendig ist.
Die Inhalte einer Immobilienkaufmann IHK Ausbildung sorgen dafür, dass Du bestens auf die Arbeit als Immobilienkaufmann vorbereitet bist, denn die Arbeit als Immobilienkaufmann beinhaltet viel mehr als nur das Vermieten und Verkaufen von Wohnungen, Büros und Häusern.

Was lernt man während einer Immobilienkaufmann IHK Ausbildung?

Die Inhalt einer Immobilienkaufmann IHK Ausbildung sind vielfältiger als viele Menschen annehmen. Einige der Themen, die in einer Ausbildung zum Immobilienkaufmann behandelt werden sind die Rechtswissenschaften (Baurecht, Steuerrecht, Versicherungswesen, Rechtssysteme), Wirtschaftswissenschaften (es gibt Einführungen in die Betriebswirtschaftslehre, die Volkswirtschaftslehre und in die Buchhaltung und das Rechnungswesen), Betriebswirtschaft für Bauunternehmen. Zudem müssen alle Menschen, die sich als Immobilienkaufmann ausbilden lassen möchten Kurse über die Bautechnik besuchen. In diesem werden Themen wie Tragwerkskonzepte, Instandhaltung, Sanierung und Baustoffe besprochen.
Und dies sind nur einige der Beispiele aus den Pflichtkursen. Es gibt weitere Kurse und Themen, die für einen guten Immobilienkaufmann sehr wichtig sind. So gehören zum Beispiel auch Seminare darüber, wie man am Besten mit den Kunden kommuniziert zu dem Angebot der IHK Ausbildung zum Immobilienkaufmann. Du wirst also in dieser Ausbildung jede Menge neue Dinge lernen – und da Du während einer Ausbildung auch direkt in einem Unternehmen arbeitest, kannst Du dieses Wissen auch bald umsetzen und an Deinem Arbeitsplatz anwenden.

Warum muss man so viel lernen?

Viele Menschen, die sich für den Beruf des Immobilienkaufmanns interessieren, wundern sich vielleicht, warum man zum Beispiel einige Themen aus der Architektur abdecken muss, wenn man sich zum Immobilienkaufmann ausbilden lassen möchte. Dies ist jedoch recht einfach erklärt und im Grunde genommen auch sehr logisch: Die Kunden, die sich für ein Haus interessieren, haben normalerweise einige Fragen. Und diese potentiellen Käufer möchten diese Fragen von Dir beantwortet bekommen. Als Immobilienkaufmann musst Du auch oft den Wert von Immobilien einschätzen und an Diskussionen über die Zukunft einer Immobilie teilnehmen. Dafür musst Du natürlich auch ein gewisses Verständnis über Bauweisen, Architektur und Wertschätzungen haben.
Ein Immobilienkaufmann verkauft und vermietet nicht nur Wohnungen und Häuser, sondern muss sich auch mit Menschen, Daten und Tabellen auseinander setzen. Eine Immobilienkaufmann IHK Ausbildung bereitet Dich ideal auf diesen Beruf vor.

Eigenschaften Immobilienmakler

Bevor Sie sich für eine Ausbildung zum Immobilienmakler entscheiden, sollten Sie sich der notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für eine solche Aufgabe bewusst sein. Es geht dabei nicht alleine um den Kauf bzw. Verkauf einer Immobilie! Um dieses Endziel zu erreichen, sollten sie kommunikationsfähig, kontaktfreudig, verantwortungsbewusst und geduldig sein. Diese Eigenschaften helfen Ihnen dabei, die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse des Kunden zu identifizieren.

Sie müssen dem Kunden zur Seite stehen und die Fragen rund um den Kauf bzw. Verkauf einer Immobilie geduldig und bis ins Detail beantworten. Diese Fragen können objektbezogen, rechtlich oder vertraglich sein. Daher sind rechtliche bzw. vertragliche Kenntnisse für die erfolgreiche Durchführung Ihrer Aufgabe als Immobilienmakler eine wichtige Voraussetzung.

Eine gezielte Recherche wird Ihnen einen Überblick über die besondere Situation des Immobilienmarkts in der betroffenen Region verschaffen. Geeignete Marketingstrategien sollten Ihnen auch bekannt sein. Oft werden Sie Vergleiche mit anderen Objekten anstellen, um zum Beispiel den Kauf- bzw. Verkaufspreis eines Objekts fair festlegen zu können. Auch müssen Sie überzeugend sein, wenn es um notwendige Verbesserungen des Objekts geht. Ihre Kunden werden auch Ihre Referenzen überprüfen wollen. Eine Mitgliedschaft in einem Maklerverbund könnte für den Aufbau dieser Referenzen äußerst hilfreich sein. Die Einrichtung Ihres eigenen Maklerbüros mit zuverlässigen und fachkundigen Mitarbeitern wäre eventuell auch eine gute Idee, damit Sie Ihren Kunden in allen Fragen rund um die Immobilie jederzeit zur Seite stehen können.

Hauseigentümer legen Wert darauf, dass sie von ihrem Immobilienmakler gut betreut werden, und dass er sorgfältig und zuverlässig ist. Pünktlichkeit bei Hausbesichtigungen oder Besprechungen ist unerlässlich.

Letztendlich bedarf es jedoch fast immer die Fähigkeiten eines guten Verkäufers um eine Vertragsunterzeichnung zu ermöglichen. Hier ist es wichtig, dass Sie wirklich die Bedürfnisse des Kundens befriedigen können und ihm nichts unpassendes „andrehen“ wollen.

Letztendlich, muss man an all diesen Eigenschaften arbeiten, wenn man seinen Verdienst als Immobilienmakler steigern will.

Zusammenfassung der wichtigen Eigenschaften für ein Immobilienmakler:

  • Kommunikationsfreude
  • Verantwortungsbewusst
  • Verkaufsgeschick
  • Geduldig
  • Pünktlichkeit
  • Rechtliches Sachverständnis
  • Außenauftritt

Wikipedia zum Thema „Berufliche Weiterbildung“

Wie wird man Immobilienmakler?

Traumberuf Immobilienmakler

Es gibt recht viele Menschen, die daran denken zu einem Immobilienmarkler zu werden. Diese Menschen haben von ihrem alten Beruf entweder die Nase voll oder möchten sich schlicht und einfach etwas mehr Freiheit gönnen. Der Beruf des Immobilienmaklers wird von vielen Menschen als ein Beruf angesehen, in dem man 1) viel Geld verdienen kann, und 2) kaum Zeit investieren muss (wie viel Wahrheit dahinter steckt klären wir weiter unten im Text). Die meisten Menschen wissen jedoch kaum etwas über die Realität des Lebens eine Immobilienmaklers und wie man überhaupt zu einem Immobilienmakler wird. Wie wird man also Immobilienmakler?

Braucht man eine Ausbildung oder ein Studium?

Die meisten Berufe, die man heutzutage ausüben kann setzen entweder ein Studium oder eine Ausbildung voraus (abgesehen von Teilzeitjobs und Aushilfsjobs). Viele Menschen nehmen also an, dass man für das Ausüben des Berufs des Immobilienmaklers entweder ein langes Studium oder eine lange Ausbildung absolvieren muss. Tatsache ist jedoch, dass man schneller zum Immobilienmakler werden kann als man annimmt. Ja, man muss gewisse Dinge lernen, aber ein langwieriges Studium steht Ihnen hier nicht im Weg. Sie können entweder per Fernunterricht oder bei einem örtlichen Immobilienmakler Verband einen Kurs belegen, der Ihnen das notwendige Wissen vermitteln wird. Danach müssen Sie sich dann bei der Handelskammer anmelden. Es ist natürlich auch wichtig, dass Sie dann ein Unternehmen finden, bei Sie als Immobilienmakler tätig sein können, denn nur sehr wenige Menschen schaffen es erfolgreich direkt als eigenständiger Immobilienmakler tätig zu sein. Viele Immobilienunternehmen bieten Interessenten zudem auch eine Art Ausbildung an. Sie lernen dadurch über die ersten Jahre hinweg genau, wie die Immobilienindustrie funktioniert und wie Sie erfolgreich als Immobilienmakler arbeiten können.

Was man beachten sollte, wenn man Immobilienmakler werden möchte

Bevor Sie sich jedoch dafür entscheiden zu einem Immobilienmakler zu werden, sollten Sie sich darüber klar werden, dass Sie nicht sofort Unmengen an Geld verdienen werden – und dass die Immobilienindustrie auch einiges von Ihrer Zeit beanspruchen wird. Das Geld wird Ihnen nicht einfach so aufs Konto regnen. Als Immobilienmakler haben Sie mehr Freiheit darüber, wie Sie sich Ihre Zeit einteilen, vor allem, wenn Sie erst einmal einige Jahre in der Industrie gearbeitet haben, aber das bedeutet nicht, dass Sie mit nur einer Stunde pro Tag ein Vermögen verdienen können.
Um als Immobilienmakler erfolgreich zu sein, werden Sie eine Weile erst das Gewerbe lernen müssen. Wenn Sie jedoch durchhalten, dann kann der Beruf des Immobilienmaklers sehr lohnenswert sein.

Arbeitsalltag eines Immobilienmaklers

Klassischer Arbeitstag eines Immobilienmaklers

Der Beruf des Immobilienmaklers ist so abwechslungsreich und vielseitig, wie kaum ein anderer Beruf. Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Makler sind: eine überdurchschnittliche Aufgeschlossenheit und Kommunikationsbereitschaft, Flexibilität, sowie Freude am Kontakt mit fremden Menschen. Hohe Leistungsbereitschaft und vor allem zeitliche Flexibilität sind zwingend erforderlich, da Besichtigungstermine oft an Wochenenden und in den Abendstunden vereinbart werden.
Der berufliche Alltag eines Immobilienmaklers wird durch unterschiedlichste Aufgaben geprägt und bietet je nach eigenem Schwerpunkt eine gute Mischung aus Büro- und Außentätigkeit. Auch wenn in der medialen Öffentlichkeit oft das Bild des wenig arbeitenden, Porsche fahrenden und Golf spielenden Maklers vermittelt wird, so sieht die Realität doch meist anders aus. Der Immobilienmakler arbeitet zumeist auf selbständiger Basis, das Arbeitspensum ist hoch und bis zur erfolgreichen Etablierung am umkämpften Immobilienmarkt, gilt es eine lange Durststrecke zu überstehen. Ohne Kontakt keine Kontrakte, so lautet ein brancheninterner Satz. Das aktive Netzwerken in und außerhalb der Arbeitszeit ist unerlässlich für den beruflichen Erfolg.
Einen typischen Tagesablauf eines Immobilienmaklers gibt es nicht, vielmehr setzt sich der Arbeitstag im wesentlichen aus folgenden Tätigkeiten zusammen: Allgemeine Büroarbeit, Neukundenakquise, Objektbesichtigungen, Objektaufnahme und Dokumentation, Vermarktung in Web und Printmedien, Vertragsvorbereitungen und Objektübergaben. Abhängig von den anstehenden Aufgaben, verläuft der Arbeitstag des Maklers unterschiedlich lang. Tage mit reiner Büroarbeit sind in den meisten Fällen kürzer. Aufgrund der flexiblen Termingestaltung der Objektbesichtigungen sind Tage mit 12 Arbeitsstunden und mehr, durchaus üblich.

Typische Bürotätigkeiten

Kommunikation mit Auftraggebern und Interessenten
Üblicherweise wird die gesamte Kommunikation mit den Auftraggebern und Interessenten abgewickelt. Hierzu gehören die Beantwortung von Anfragen auf Immobilieninserate und die Vereinbarung von Besichtigungsterminen.

Vorbereitung der Objekte für die Bewerbung
Für jedes Objekt wird ein entsprechendes „Exposé“ aufbereitet. Dies beinhaltet die Bildbearbeitung und Erstellung von Werbemitteln wie z.B.: Textanzeigen, Flyer oder Panoramaaufnahmen. Für gehobene Objekte werden oftmals auch professionelle Videos produziert, so haben die Interessenten schon vor der Besichtigung die Möglichkeit, sich ein umfassendes Bild von dem Objekt zu machen.
Ansprechende Werbetexte zur Verkaufsförderung müssen entweder selbst oder durch Dienstleister erstellt, sowie Baupläne, Lagepläne und Raumaufteilungen müssen vom Auftraggeber beschafft und vor Ort überprüft werden.

Neukundenakquise und Pflege der Geschäftsbeziehungen
Für den weiteren beruflichen Erfolg ist der Ausbau des eigenen Kundenstamms enorm wichtig. Der Makler versucht durch aktive Akquise an neue Aufträge zu gelangen. Hierzu zählen die klassischen Marketinginstrumente wie Telefonakquise, Werbe-Anzeigen, Besuch von Fachmessen und Netzwerkveranstaltungen, genauso wie die Nutzung der digitalen Medien. Die eigene Webseite muss betrieben und aktualisiert werden, Objekte in die bekannten Immobilienportale eingepflegt und das eigene Firmenprofil in den sozialen Netzwerken mit Leben gefüllt werden.
Eine langfristige, gute Reputation in der Branche ist für jeden Immobilienmakler von enormer Wichtigkeit, dubiose Verkaufsmethoden, versteckte Provisionen oder halbseidene Geschäfte sollten vermieden werden. Die Auftragsvergabe der Kunden läuft sehr oft über Empfehlungen ab und viele Auftraggeber suchen langfristige Geschäftsbeziehungen.

Außentermine: Objektbesichtigungen und Objektübergaben

Objektbesichtigungen für Interessenten
Besonders für sehr offene und kommunikative Menschen ist der recht große Anteil der Außentermine als Immobilienmakler reizvoll. Die Außentermine sollten sorgfältig geplant und koordiniert sein, um unnötige Leerzeiten und Wege zu reduzieren. Üblicherweise vereinbart der Immobilienmakler mehrere Besichtigungen in einem bestimmten Zeitrahmen. In dieser Zeit werden die jeweiligen Objekte in persönlichen Gesprächen den Interessenten vorgestellt. Gerade bei sehr knappen Besichtigungszeiten, muss der Makler seine Flexibilität unter Beweis stellen und die Führung durch das Objekt auf den jeweiligen Interessenten zuschneiden und auf ihn eingehen. Eine Abfertigung im Mensastil führt letztlich zu einem negativen Effekt.
Natürlich hat der Makler ein wirtschaftliches Interesse daran, seine Objekte zügig zu vermitteln. Sein Lebensunterhalt bestreitet sich aus den Verkaufsprovisionen, jedoch muss er in der Lage sein, die Wünsche seiner Kunden und die Vorgaben seines Auftraggebers zu respektieren. Kundenfreundlichkeit und ein umfangreiches Fachwissen zeichnen den erfolgreichen Makler aus. Im direkten Verkaufsgespräch bei der Objektbesichtigung bringt er diese Fähigkeiten für einen erfolgreichen Vermittlungsabschluss ein.
Die Anzahl der Besichtigungstermine sollte durch eine gute Vorbereitung und ein hochwertiges Exposé auf die notwendigen Besichtigungen reduziert werden. Hierzu gehört auch die reibungslose und vollständige Übergabe.

Objektbesichtigungen mit dem Auftraggeber 
Der Immobilienmakler vereinbart für jedes Objekt einen Besichtigungstermin bei Beauftragung durch einen Kunden. Hier wird das Objekt auf Zustand, Ausstattung, Lage, Schäden etc. begutachtet und alle wichtigen Fakten aufgezeichnet. Der Makler bespricht mit dem Kunden dessen Wünsche und Formalitäten und fertigt aussagekräftige Fotos für das anstehende Exposé an. Um sich auf solche Treffen vorzubereiten, hilft es auf Seiten wie www.hausbau-hilfe.de etc. zu stöbern.

Geschäftsbeziehungen pflegen und Präsenz zeigen
Für jeden Auftraggeber erstellt der Makler eine detaillierte Leistungsbeschreibung in Form eines Marketingplans oder Aktionsplans, in der er seine Tätigkeiten und den Zeitraum der Bewerbung klar definiert. Weiterhin gewährt er während der gesamten Geschäftsbeziehung einen transparenten Überblick über die Tätigkeiten und den Fortschritt bei der Vermarktung des Objektes. Optional erstellen manche Immobilienmakler auch Tätigkeitsnachweise. Um seine gute Auftragslage erhalten und weiter ausbauen zu können, muss der Immobilienmakler in seiner Region sehr präsent sein, aktuelle Immobilientrends kennen, Netzwerke aufbauen und sich stets durch qualitative Arbeit eine gute Reputation erarbeiten.