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Scalable Capital

Scalable Capital – Innovative Form der Geldanlage im Digitalzeitalter

Achtung dieser Text handelt von einer Form der Geldanlage. Diese Anlage ist an Risiken gebunden und garantiert keinen Gewinn. Selbst ein Verlust sämtlichen Kapitals ist unter Umständen möglich.

Als Scalable Investment wird eine Form der Kapitalanlage bezeichnet, die auf einem am individuellen Risikoprofil des Anlegers orientierten, breit gestreuten Investment in börsengehandelten Investmentfonds (ETFs = Exchange Traded Funds) beruht. Scalable Investment ist ein Anlageinstrument, das sich seit 2015 in der deutschen FinTech-Industrie nach Vorbildern aus den USA und Großbritannien entwickelt hat. In Deutschland ist die Münchener Vermögensverwaltungsgesellschaft Scalable Capital GmbH der Branchenpionier des Scalable Investments. Dieses 2015 von den Vermögensanlage-Experten Florian Prucker und Erik Podzuweit sowie vom als wissenschaftlicher Beirat fungierenden Prof. Dr. Sfefan Mittnik gegründete Unternehmen besitzt eine Zulassung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als Vermögensverwaltungsunternehmen und führt die Depots seiner Kunden bei der deutschen Baader Bank AG, die eine Einlagensicherung nach EU-Standard bietet. Scalable Capital versteht sich als innovative Online-Vermögensverwaltung und bietet bereits ab der relativ geringen Mindestanlagesumme von 10.000 Euro die Möglichkeit einer Vermögensverwaltung mit breiter Risikostreuung und attraktiven Renditechancen zu günstigen Konditionen.



Vorüberlegungen zur Anlagestrategie



Scalable Investment beruht auf dem Gedanken, das für jeden Anleger die Investmentstrategie gewählt wird, die zu seiner individuellen Risikobereitschaft passt. Dazu stellt der Anbieter vor Depoteröffnung dem potentiellen Kunden Fragen zu dessen Risikotoleranz und dessen Bereitschaft, vorübergehende Kursschwankungen in Kauf zu nehmen. So findet Scalable Capital gemeinsam mit dem Geldanleger die Investmentstrategie, die der individuellen Anlegermentalität entspricht. Bei Anlegern mit hoher Risikotoleranz wird daher in der Regel eher ein aktienorientiertes Portfolio gewählt, während risikosensible Investoren ein Portfolio mit Schwerpunkt auf festverzinslichen Wertpapieren (Anleihen, Schuldverschreibungen, Obligationen u.a.) oder Immobilien bevorzugen dürften. Scalable Capital arbeiten mit Musterportfolios, die sich an der vor der Anlageentscheidung ermittelten, individuellen Risikobereitschaft des Anlegers orientieren. Die Anlagestrategie wird mit jedem Kunden individuell abgesprochen und etwaige Änderungen in der Zusammensetzung des Depots rechtzeitig kommuniziert.



Depoteröffnung und Einzahlung des Anlagekapitals



Nach Abstimmung der Anlagestrategie eröffnet Scalable Capital für den Kunden ein Depot und ein Konto


bei der Baader Bank AG, die dem Einlagesicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken e.V. sowie der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH angehört und von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht wird. Die gesetzliche Einlagesicherung deckt ein Guthaben bis zu 100.000 Euro ab. Hinzu kommt die zusätzliche Sicherheit über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands Deutscher Banken e.V., der derzeit bis zu 20 % des haftenden Eigenkapitals der Bank als Anlegerentschädigung ausschüttet. Nach Gutschrift des Anlagekapitals auf dem Kundenkonto erfolgt nach einer Abbuchung der vereinbarten Anlagesumme umgehend das Investment entsprechend der abgestimmten Depotzusammensetzung. Nachträgliche Änderungen in der Zusammensetzung des Depots, die infolge des Eingreifens bestimmter Risikoindikatoren ggf. auch automatisch stattfinden können, werden umgehend an den Investor kommuniziert, der jederzeit die Möglichkeit hat, nach Abstimmung mit Scalable Capital selbst in die Depotzusammensetzung einzugreifen und den Anlageschwerpunkt ganz oder teilweise zu ändern.



Wertpapierauswahl, Monitoring und Risikomanagement



Scalable Capital nutzt für seine standardisierte Vermögensanlage derzeit ausschließlich börsengehandelte Investmentfonds (Exchange Traded Funds), die es für alle gängigen Anlageklassen (Aktien, Indizes, Anleihen, Immobilien und Rohstoffe) gibt und die maximale Kostenvorteile bieten. Für Scalable Investment eignen sich sowohl weltweit anlegende ETFs als auch Fonds mit regionaler oder branchenorientierter Ausrichtung. Viele ETFs sind indexorientiert und bilden die Kursentwicklung an allen Weltbörsen ab. Typische Indizes sind der MSCI World Index, der Dow Jones Industrial 30 aus den USA, der deutsche DAX 30 und der britische FTSE 100. Neben diesen an Aktienindzies ausgerichteten Indexfonds gibt es auch ETFs, die die Wertentwicklung von Anleihen, Immobilien, Währungen und Rohstoffen nachzeichnen. Ein Investment in ETFs bietet den Vorteil, das mit ihm ein breites Anlagespektrum zu günstigen Transaktionskosten bei höchster Liquidität abgedeckt werden kann. Scalable Capital, der führende deutsche Anbieter, deckt zur Zeit mit den in seinem Anlageportfolio enthaltenen ETFs ca. 8.500 Einzelwerte aus etwa 90 Ländern ab, sodass eine breite Risikostreuung möglich ist und alle Anlagestrategien optimal umgesetzt werden können. Alle verwalteten Anlageportfolios unterliegen einem ständigen Monotoring. sodass das individuelle Anlageziel immer im Blick bleibt. So kann jederzeit sichergestellt werden, dass die Risikostruktur des Portfolios zur Anlegermentalität passt. Die von Scalable Capital verwendeten Logarithmen nutzen Risikoindikatoren, die eine frühzeitige Umschichtung des Portfolios immer dann gewährleisten, wenn die Kursentwicklung nicht (mehr) zu den gemeinsam definierten Anlagezielen passt. Bei Scalable Capital profitiert der Anleger von einem permanent aktiven Risikomanagement, mit dem das Verlustrisiko in überschaubaren Grenzen gehalten wird.



Scalable Investment - Attraktive Renditechancen bei größtmöglicher Risikobegrenzung



Mit Scalable Capital erhalten auch Investoren mit einem kleineren Anlagekapital Zugang zu einer hochwertigen, strukturierten Vermögensverwaltung durch professionelle Anlagemanager auf der Grundlage wissenschaftlich fundierter Risikobegrenzungsstrategien bei voller Kostentransparenz zu niedrigen Gebühren. Der intelligente Einsatz von sorgfältig ausgewählten ETFs bietet Anlegern ein breit gestreutes, alle gängigen Investmentklassen abdeckendes Anlageportfolio zu günstigen Kosten. Der deutsche Marktführer Scalable Capital bietet beispielsweise eine strukturierte Vermögensverwaltung zu einem pauschalen Gebührensatz von jährlich 0,75 % des durchschnittlichen verwalteten Anlagekapitals. Daneben fallen keinerlei Konto- und Depotgebühren, Provisionen oder sonstige Transaktionskosten an. Scalable Capital sorgt dafür, dass auch Kleinanleger von einer professionellen Vermögensverwaltung profitieren, die sonst nur kapitalstarken Großinvestoren zugänglich ist.



Hochwertiges Risikomanagement mit intelligenten Marktanpassungstechniken



Scalable Capital bietet den Vorteil, dass es Risikobegrenzungmechanismen nutzt, die rund um die Uhr funktionieren, wenn eine ungünstige Marktentwicklung eintritt oder zu befürchten ist. Das Risikomanagement funktioniert mit sensibel ansprechenden Indikatoren, die auf hochprofessionellen Analysetools beruhen, die eine automatisch funktionierende Chartanalyse als Basis haben. Dadurch wird die Reaktionszeit für eine eventuelle Umschichtung des Anlagekapitals auf ein Minimum reduziert. Zugleich ist ein möglicher Tracking Error weitestgehend ausgeschaltet. Da die Auswahl der zur Vermögensverwaltung eingesetzten unabhängig von Banken und Investmentgesellschaften stattfindet, sorgt Scalable Capital dafür, dass jederzeit die performancestärksten Anlageprodukte ausgewählt werden können, ohne dass Provisionsinteressen eine Rolle spielen.



Scalable Investment - Anspruchsvolle FinTech-Geldanlage für anspruchsvolle Anleger



Scalable Capital bietet eine innovative Anlageform für Investoren, die sich nicht täglich selbst um die Entwicklung ihrer Kapitalanlage kümmern, aber jederzeit Zugriff auf ihr Anlagekapital haben möchten. Diese hochmoderne Vermögensverwaltung beruht auf wissenschaftlich entwickelten und begleiteten Anlagestrategien. Das dynamische Risikomanagement ermöglicht eine optimale Rendite, die in einem angemessenen Verhältnis zur gewählten Risikoklasse steht. Der Kunde kann jederzeit von der professionellen Beratung des Supports profitieren, gestaltet aber selbst die Portfolio-Zusammensetzung nach seiner eigenen Markteinschätzung und Risikobereitschaft. Moderne Technologien erlauben eine blitzschnelle Anpassung jedes Anlageportfolios an Änderungen der Marktlage. Daher ist es jederzeit möglich, bei entsprechendem Kurstrend eine automatische Anpassung des Anlageportfolios vorzunehmen, wenn definierte Risikoindikatoren eingreifen. Dadurch wird das Risiko des Investments vom allgemeinen Marktrisiko weitestgehend abgekoppelt, wobei - je nach Wunsch des Anlegers -- auf die jeweiligen Indikatoren mit unterschiedlich hoher Sensibilität reagiert werden kann.



Moderne Investment-Technik im Digitalzeitalter



Mit Scalable Capital setzt der Anleger auf modernste Investment-Techniken, die im Interesse einer weitgehenden Risikominimierung logarithmisch gesteuert auf bestimmte Risikoindikatoren sensibel reagieren. So kann jederzeit eine automatische Umschichtung des Anlageportfolios erfolgen, wenn die aktuelle Portfoliostruktur nicht mehr zum Risikoprofil des Anlegers passt. Außerdem kann ein risikosensibler Investor stets für eine Neustrukturierung seines Portfolios sorgen, wenn sich seine Markteinschätzung spontan oder langfristig ändert oder wenn er aufgrund der Änderung seiner persönlichen Lebens- oder Finanzsituation seine Anlagestrategie grundsätzlich überdacht hat. Scalable Investment ist die moderne Form der Geldanlage, die sich der Mittel des Digitalzeitalters bedient, um für einen optimalen Anlageerfolg zu sorgen. Eine schnelle Umschichtung des Anlageportfolios wird dadurch erleichtert, dass Scalable Capital mit einer jährlichen All-in-Gebühr arbeitet, die ohne zusätzliche Transaktionskosten auskommt. Scalable Capital bietet ein Maximum an Renditechancen bei einen Minimum an Risiko. Zudem profitieren Anleger vom professionellen Service eines sachkundigen Vermögensverwalters mit perfektem Support und maximaler Transparenz, wie er sonst nur finanzstarken Großinvestoren zuteil wird. Scalable Capital bietet jedem Privatanleger eine innovative, renditestarke Anlagemöglichkeit.

Als Immobilienmakler aus schwierigen Kunden zufriedene Kunden machen

In dem Berufsleben eines Immobilienmaklers wird der Tag kommen, an dem er oder sie durch einen schwierigen Kunden vor eine echte Herausforderung gestellt wird. Ob der ewige Nörgler, der Besserwisser, Querulanten, unfreundliche und eventuell respektlose Kunden oder einfach Menschen, die ständig ihre Meinung und Ansprüche ändern, der erfolgsorientierte Immobilienmakler muss auch diese Situationen professionell meistern. Dieser Artikel ist also eine Pflichtlektüre für alle die Immobilienmakler werden wollen.

Da freundliche, nette und unkomplizierte Kunden insbesondere in der Immobilienbranche nicht den überwiegenden Teil der Kundschaft ausmachen, ist es sinnvoll, sich bereits im Vorfeld auf schwierige Kunden einzustellen, da sie sich oftmals erst als diese im Nachhinein zeigen und nicht unbedingt bereits bei dem ersten oder zweiten Kontakt als schwierig zu erkennen geben. Hier ist eine Strategie und ein gutes Training notwendig, um spontan auf derartige Kunden und ungewollte beziehungsweise unvorhersehbare Situationen spontan professionell reagieren zu können.

Kundentypen erkennen und definieren

In der Regel kommt der erste Kundenkontakt per E-Mail beziehungsweise Online-Kontaktformular oder Telefon zustande. Erste Merkmale für einen komplizierteren Kunden können eine fehlende Anrede sein, die auf mangelnde Umgangsformen schließen lassen könnte. Auch ein langer Text, in dem weit ausgeholt wird, aber dem nur wenige Informationen zu entnehmen sind oder aber kurze Texte wie zum Beispiel in Telegrammform, können Anzeichen dafür sein, dass der Kunde kurz und knapp auf den Punkt kommt sowie keine Abweichungen seiner Angaben wünscht. Diese Kundengruppen sollten Sie zu den eventuell schwierigeren Kundentypen hinzuzählen und sich dementsprechend für weitere Kontakte und persönliche Treffen professionell vorbereiten.

Wer allerdings sehr freundlich und offen auf einen Immobilienmakler zugeht, bei dem kann nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass dieser Kunde nicht zu den komplizierteren Kundentypen zählt. Hier sollten Immobilienmakler intelligent an den Gesprächsverlauf eines Telefonats beziehungsweise schriftlich als Antwort auf E-Mail, Fax oder Kontaktformular anknüpfen und sowohl bei Verkäufern und Vermietern als auch bei Käufern sowie Mietobjekt suchenden Kunden den Informationsaustausch ausweiten. Der komplizierte Kundentyp zeigt bei der zweiten oder dritten Kontaktaufnahme oftmals schon deutlichere Merkmale, wie zum Beispiel ein genervtes Verhalten, Unfreundlichkeit oder eine andere Tonlage, woran Immobilienmakler insbesondere den überheblichen und ruhelosen Kundentypen erkennen können.

Grundsätzliches im Umgang mit schwierigen Kundentypen

Als Immobilienmakler sollte das eigene Stresspotential erkannt und auf ein Maximum erhöht werden. Dies ist durch ein gezieltes Mental- und Körperbeherrschung-Training möglich, bei dem Immobilienmakler spontan durch besondere Atmungstechniken sowie Gedankenumleitungen Stress abbauen können. Auch ein Ausgleichssport in der Freizeit ist eine gute Methode für mehr Ausgeglichenheit und innere Stabilität im Beruf.
Emotionen sollten im Griff gehalten werden, indem Immobilienmakler Geschäftsgespräche nicht persönlich an sich heran lassen, sondern umgedacht wird und man sich rein auf das Geschäft konzentriert. Hilfreich ist es hier, eine gewisse Oberflächlichkeit zu entwickeln. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass diese Oberflächlichkeit sich nicht auf Geschäftsprozesse sowie Gesprächsverläufe auswirkt.
Zudem ist es sinnvoll, grundsätzlich durch geschickte Formulierungen das Gespräch zu lenken und auf jede negative Situation oder Aussage mit einer positiven Darstellung zu reagieren. Als Immobilienmakler sollten man über umfassende Kommunikationsfähigkeiten verfügen, die dem Immobilienmakler in jedem Moment ermöglichen, die Gesprächsführung zu übernehmen und damit auch gegebenenfalls den Kunden in eine Richtung zu leiten, die als Ziel einen Vertragsabschluss zur Folge hat.

Eine sehr wichtige Regel beinhaltet das Diskussionsverbot. Ein Immobilienmakler tut grundsätzlich gut daran, sich auf keinerlei Diskussionen einzulassen. Er oder sie sollten stets für fließende Übergänge in andere Themenbereiche sorgen, sobald eine Diskussion anbricht und diese an diesem Punkt beendet.
Ebenfalls etwas Grundsätzliches ist das persönliches Auftreten des Immobilienmaklers. Niemals sollte ein Immobilienmakler eine ablehnende Körperhaltung einnehmen, indem die Arme vor dem Körper ineinander verschränkt werden. Dies baut eine zusätzliche Distanz zu schwierigen Kundentypen auf, was einen Vertrauensaufbau nahezu unmöglich macht.
Immobilienmakler sollten auf verschlossene Kunden nicht zu offen zugehen, sondern mit Freundlichkeit so wie kurzen, prägnante Informationen beziehungsweise Aussagen glänzen, die sich rein auf das Geschäft beziehen.

Kritik, insbesondere wenn ein nörglerischen Kundentypen vorstellig ist, sollte nie ignoriert oder übergangen werden. Ein Immobilienmakler hat die Kritik ernst zu nehmen und sollte so spontan reagieren können, dass aus jeder Kritik eine positive Aussage erfolgen kann. Dies Bedarf einer gewissen Schlagfertigkeit die Berufserfahrung mit sich bringen wird, aber auch im speziellen Seminaren oder Weiterbildungen erlernt werden kann.
Ein weiterer Vorteil ist das Schaffen einer persönliche Ebene, die ein Immobilienmakler am besten dadurch erreicht, indem er vorsichtig private Fragen so integriert, dass sie nicht zu privat klingen, sondern das Geschäftliche Interesse dabei erkennbar ist.

Reaktionen und Verhaltensmuster, die schwierige Kunden besänftigen

Gleich, ob den Immobilienmakler eine Schuld trifft oder nicht, so sollte auf Reklamationen und Kundenunzufriedenheit mit einer Entschuldigung reagiert werden. Dies zeigt dem Kunden, dass er ernst genommen wird.
Ein Immobilienmakler sollte einen schwierigen Kunden nicht unterbrechen, auch wenn das Gespräch ins Nichts läuft. Das gibt einem komplizierten Kunden das Gefühl, dass man sich Zeit für ihn nimmt und nicht dem schnellen Geld entgegenfiebert, was wiederum Misstrauen zur Folgen haben kann.
Sollte der Immobilienmakler als Angestellter auf einen Kunden treffen, wo sich eine Situation entwickelt, mit welcher der Immobilienmakler überfordert sein könnte, ist es ratsam die weitere Kommunikation auf einen Vorgesetzten beziehungsweise den Unternehmenschef zu verlegen. Mit dem Verweis gegenüber dem Kunden, dass der Chef beziehungsweise Kollege erfahrener oder den Kunden zufriedener stellen kann, wird keine Bekundung von Inkompetenz präsentiert, sondern ein Zeichen der Teamfähigkeit sowie erfolgsorientierten Handlungsweise gesetzt, das auch positiv beim Kunden ankommt.

Vorteilhaft zeigt es sich ebenfalls, wenn von vornherein schwierige Kunden gefragt werden, wie sie zufrieden gestellt werden können. Hier sollten Immobilienmakler nicht zögern, weitere Details zu hinterfragen. Damit verdeutlichen sie, dass die Zufriedenheit des Kunden im Vordergrund steht und schaffen auf diese Weise eine optimale Basis für den Vertrauensaufbau und fördern zusätzlich den Sympathiegrad.

Sollte ein Kunde trotz aller Bemühungen dennoch nicht zufriedenzustellen sein, was insbesondere oftmals auf nörglerische Kunden zutrifft, denen nur schwer etwas recht zu machen ist, sollte ein Immobilienmakler dennoch stets ruhig und freundlich bleiben. Der Immobilienmakler sollte am Ende eines Besichtigungstermins beziehungsweise Gespräches gegenüber dem Kunden bemerken, dass er nun über das Wissen verfügt, welche Kritikpunkte er berücksichtigen muss, damit der nächste Termin optimal verlaufen kann.

Seminare und Weiterbildungen für den Umgang mit komplizierten Kunden

Wer als Immobilienmakler erfolgreich sein möchte, kommt nicht darum herum, auch mit schwierigen Kunden eine optimale Basis zu schaffen, denn nur zufriedene Kunden festigen den Weg zum Erfolg.
Generell wird jede Immobilienmakler einiges abverlangt, wenn er auf diese Kundentypen trifft. Dies erstreckt sich über ein hohes Maß an Selbstbewusstsein, schauspielerische Fähigkeiten und Sprachgewandtheit bis hin zu diplomatischem Verhalten, Selbstkontrolle und schnellem Reaktionsvermögen. Wer all dies als Immobilienmakler nicht durch jahrelange Erfahrungswerte und regelmäßiges Üben am Kunden erlernen möchte, dem steht eine schnellere Möglichkeit zur Auswahl, die im Rahmen von verschiedenen Seminaren und Weiterbildungen das Ziel erreichen lassen. Die Angebote sind umfangreich und erstrecken sich über zahlreiche Themengebiete, wie zum Beispiel “Redegewandtheit” oder “Selbstkontrolle erlernen”. Durch derartige Seminare und Weiterbildungen können bereits vorhandene Kenntnisse und Fähigkeiten gefestigt werden und Neues intensiv erlernt sowie trainiert werden.

Als Immobilienmakler mit einem Franchiseunternehmen selbstständig werden

Wer sich als Immobilienmakler selbstständig machen möchte, dem stehen neben dem eigenen und unabhängig geführten Unternehmen auch die Möglichkeit zur Verfügung, als Franchiseunternehmer tätig zu werden. Als Existenzgründer bietet diese Variante zahlreiche Vorteile, wenngleich einige Nachteile auch in Kauf genommen werden müssen. Um als Franchiseunternehmer in der Immobilienbranche durchstarten zu können, bedarf es einiger Voraussetzungen, über die sich angehende Existenzgründer genau informieren sollten, um abzuwägen, ob eine Selbstständigkeit als Franchiseunternehmer sich im Ganzen langfristig als erfolgversprechender erweist, als eine Unternehmensgründung auf eigene Rechnung.

Was bedeutet Franchiseunternehmer?

Der Begriff “Franchise” stammt aus dem Französischen und bezeichnet eine spezielle Unternehmensform, bei dem ein partnerschaftliches Vertriebssystem im Vordergrund steht. Dabei wird einem Franchisenehmer vom Franchisegeber das Recht eingeräumt, Produkte oder Dienstleistungen unter dem Namen des Franchisegebers zu vertreiben. In der Immobilienbranche bedeutet dies, dass sich ein Immobilienmakler einem bereits bestehenden Unternehmen anschließen kann, dessen Namen benutzt, aber dennoch auf eigene Verantwortung tätig wird. In Gegenleistung dafür erhält der Franchisegeber eine Bezahlung, die unterschiedlich strukturiert sein kann. Manche Franchisegeber bevorzugen feste Monatsbeträge, während andere zum Beispiel am Umsatz beteiligt werden möchten. Auch Einstiegsgebühren für die sogenannte Lizenzerteilung sind keine Seltenheit.
In Deutschland ist die Franchise-Unternehmensform vor allem durch amerikanische Fast-Food-Ketten (z.B. McDonalds) bekannt geworden und ist heute in zahlreichen Unternehmensbereichen zu finden. Insbesondere Immobilienmakler, die sich selbstständig machen möchten, greifen immer mehr auf die Franchise Unternehmensform zurück.
Immobilienmakler können aus dem Franchise-Prinzip in vielen sparten profitieren, aber neben den Rechten als Franchiseunternehmer, ist diese Unternehmensform auch an zahlreiche Pflichten gebunden.

Grundvoraussetzungen, um als Immobilienmakler selbstständig ein Franchiseunternehmen zu gründen

Wie auch bei einer herkömmlichen Selbstständigkeit als Immobilienmakler, wird in Deutschland ein Gewerbeschein sowie -erlaubnis und eine anerkannte Ausbildung als Immobilienmakler wie Immobilienkaufmann oder studierter Immobilienbetriebswirt erforderlich. Ein polizeiliches Führungszeugnis muss frei von Einträgen sein und weder Steuerschulden noch ein laufendes Insolvenzverfahren sollten vorliegen. Zusätzlich ist die Anmeldung beim Finanzamt und eine Beantragung zur Mitgliedschaft in der IHK sowie bei der Berufsgenossenschaft notwendig. Diese Nachweise decken größtenteils den bürokratischen Teil der Grundvoraussetzungen, um sich generell selbstständig als Immobilienmakler zu machen. Aber auch persönliche Anforderungen werden an Franchiseunternehmer in der Immobilienbranche gestellt, dessen sich Immobilienmakler bewusst sein sollten. Denn als Franchiseunternehmer unterliegen Immobilienmakler nicht nur dem eigenen Erfolgsdruck, sondern müssen auch den den Anforderungen des Franchisegeber gerecht werden. Somit handelt ein Immobilien-Franchiseunternehmer nicht ausschließlich auf eigene Rechnung, sondern zusätzlich im Interesse des Franchisegebers.

Rechten und Pflichten für Immobilienmakler als Franchiseunternehmer

Als selbständiger Immobilienmakler mit einem Franchiseunternehmen stehen diesen zahlreiche Rechte zu, aber unterliegen auch diversen Pflichten. In der Regel wird dies klar und deutlich in Schriftform in einem Vertrag zwischen Franchisenehmer und Franchisegeber festgehalten. Hier sollten Immobilienmakler als Franchisenehmer ganz genau hingucken, inwiefern das jeweilige Vertriebssystem Einfluss auf die Unabhängigkeitsfragen nimmt.

Zu den Rechten von Franchise-Maklern zählen:

– alleiniges Mitarbeiterbestimmungsrecht
– Teilnahme an Weiterbildungen und Ausbildungen durch Franchisegeber
– Unterstürzung bei der Konzeptverwirklichung und Ausstattung der Geschäftsräume
– Teilnahme an Maßnahmen für Wettbewerbsvorteile
– Kooperation mit anderen Franchiseteilnehmern
– Nutzung des Franchise-Unternehmensnamen und Unternehmenspräsentation über diesen
– in werbe- sowie verkaufsfördernde Maßnahmen durch den Franchisegeber eingegliedert zu werden
– Recht auf eigenständige und alleinige Kundenbetreuung sowie Neukundenbeschaffung
– Recht auf eigenverantwortliche Objektbeschaffung sowie Verkaufs- und Vermietungsabwicklungen
– Recht auf alle Informationen, die für eine erfolgsorientierte Unternehmensführung notwendig sind
– Recht auf Imagewahrung und Geheimhaltung unternehmensbezogener Daten

Zu den Pflichten von Franchise-Maklern zählen:

– Einhaltung gesetzlicher und vertraglich festgelegter Richtlinien
– Übernahme des Firmenlogos und Unternehmensnamen des Franchisegebers
– je nach Vertragsbedingungen muss auch in der Ausstattung sowie Büroinneneinrichtung an die Vorgaben des Franchiseunternehmens gehalten werden
– Teilnahme an Werbe- und verkaufsfördernden Maßnahmen
– Zahlen der Franchisegebühren
– Teilnahme an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen durch die Franchisezentrale
– Zusammenarbeit mit Systembetreuern
– Einhaltung von Wettbewerbsverboten
– Standorteinhaltung
– Franchise-Makler haben Weisungen des Franchisegebers zu folgen und Kontrollen zu dulden

Vor- und Nachteile für Immobilienmakler-Existenzgründer als Franchiseunternehmer

Das Franchisesystem wurde in erster Linie dazu entwickelt, um gut am Markt positionierte Unternehmens weiter zu verbreiten. Um nicht einen großen Konzern in alleiniger Verantwortung führen zu müssen, wurde durch das Franchise-Vertriebssystem eine Umverteilung auf erfolgsorientierte Unternehmer vorgenommen, von der sowohl der Franchisegeber als auch der Franchisenehmer profitieren sollen. Um dies beiden Seiten zu ermöglichen, können die Vorteile des einen, allerdings auch die Nachteile des anderen bedeuten. Aber grundsätzlich verfolgen beide ein Erfolgskonzept, das die Umsätze für beide Vertragspartner steigert.

Für Immobilienmakler als Franchisenehmer kristallisieren sich vor allem als Existenzgründer Vorteile heraus, wie zum Beispiel:

– hoher Bekanntheitsgrad von Anfang an, wenn das Franchise-Mutterunternehmen bereits weit verbreitet ist
– lokales Monopol durch eingeräumten Gebietsschutz
– Geschäftskonzept ist bereits vorhanden und erfolgreich am Markt etabliert
– Kostenersparnisse, da Marketingstrategien weder neu entwickelt noch erfolgversprechende Werbekanäle gesucht werden müssen
– Designs für Internetplattformen, Visitenkarten oder Ähnlichem werden vorgeben
– Software- und andere Bearbeitungs- sowie Verwaltungsmaschinerien werden in der Regel vom Franchise-Mutterunternehmen vorgegeben, sodass eventuelle Fehlkäufe und Fehlentscheidungen wegfallen
– Existenzgründer müssen keinen passenden Standort suchen. Dies übernimmt meist der Franchisegeber
– Einarbeitung und Betreuung durch die Francisezentrale beziehungsweise persönliche Gebietsbetreuer
– Kunden fügen Unternehmensnamen gleich ein Image hinzu, welches im Idealfall gut ist und Immobilienmakler den Vertrauensaufbau zum Kunden erleichtert
– gesteigerte Erfolgswahrscheinlichkeit durch hohe Erfahrungswerte des Franchisegebers und dadurch bedingte geringere Fehlerquote
– überregionale Verdienstmöglichkeiten durch Partner-Kooperation

Im Gegensatz dazu, müssen sich Immobilienmakler als angehende Franchisenehmer auch über die Nachteile bewusst sein:

– nur bedingtes bis kein Recht auf Mitbestimmung bei der Standortwahl
– weniger Gestaltungsspielraum für eigene Geschäftsideen und Konzepte
– langfristige Vertragslaufzeiten – vorzeitige Kündigungen seitens des Makler-Franchisenehmers sind überwiegend sehr schwierig, zeit- und kostenaufwendig
– meist gibt es keine Garantie, ob der Franchisenehmer nach Vertragsablauf den Vertrag verlängern kann
– in Deutschland gibt es keine gesetzlichen Bestimmungen im Vertragsrecht, an die sich der Franchisegeber halten müsste
– Imageverschlechterung ohne eigenes Verschulden, wenn der Unternehmensname negativ durch andere Partner oder das Franchise-Mutterunternehmen in die Schlagzeilen gerät

Den richtigen Franchisegeber für Immobilienmakler finden

Generell sollten sich existenzgründende Immobilienmakler bei der Wahl des optimalen Franchisegebers genau informieren und stets die Seriosität eines Anbieters überprüfen. Desweiteren sind die Vertragsbedingungen sowie die angebotene Unterstützung von großer Relevanz, die dem Immobilienmakler die genannten Vorteile auch gewährleisten sollten.

Ein weiteres Kriterium stellen die Lizenzgebühren dar. Während am Anfang der Existenzgründung einkommensabhängige Gebühren noch als die bessere Variante durch weniger finanzielles Risiko und finanzieller Belastung erscheinen, so schnellen die Zahlen für die Franchisegebühren mit wachsendem Umsatz schnell in die Höhe. Deshalb empfiehlt sich eine festgesetzte Gebührensumme, mit der Immobilienmakler langfristig mehr finanzielle Sicherheit erhalten.
Einstiegsgebühren, die je nach Größe, Bekanntheitsgrad und Verbreitung des Unternehmensnamens bis in die fünfstelligen Bereich steigen können, sollten gut überdacht werden, denn als Existenzgründer werden die wenigsten derartige Summen aus Eigenkapital finanzieren können. Dennoch ist es ratsam, als Existenzgründer mindestens ein überregional bekanntes Franchiseunternehmen auszuwählen, um das eigene Portfolio weit ausbreiten und durch den Zugriff auf ein großes Netzwerk frühzeitig die Umsätze generieren zu können.

Immobilienmakler sollten auch auf die Erfahrungen eines Franchise-Anbieters achten, um sicherzustellen, dass das Vertriebssystem erprobt und so optimiert ist, dass Immobilienmakler in ein funktionierendes und erfolgversprechendes Unternehmen einsteigen. Nur dann ist gewährleistet, dass Immobilienmakler von der Weiterentwicklung und dem Know-How des Franchisegebers profitieren und direkt auf Erfolgskurs gehen können.

Finanzierungen vom eigenen Franchiseunternehmen für Immobilienmakler

Auch wenn Einstiegsgebühren, Umlagekosten für Werbung und Marketing sowie regelmäßige Lizenzgebühren zur finanziellen Pflicht eines Immobilienmaklers als Franchisenehmer werden, so ist in der Regel vergleichsweise nur ein geringes Gründungskapital notwendig, als für eine unabhängige Unternehmensgründung.

Wie meist auch bei anderen Finanzierungen, setzt sich die Franchise-Unternehmensgründung idealerweise aus einer Finanzierung von Eigen- und Fremdkapital zusammen. Oftmals verlangen Franchisegeber Eigenmittel in Höhe von 20 Prozent, mit denen demonstriert werden soll, dass der Immobilienmakler ein finanzielles Risiko mitträgt und natürlich seine Bonität damit unterstreicht.

Je nach dem, wie erfolgreich der Franchisegeber in Deutschland bereits agiert, zeigen sich kreditgebende Banken meist großzügiger bei der Kreditvergabe, als wie sie es gegenüber herkömmlichen Unternehmensgründungen sind. Dies beruht darauf, dass gut etabliertes Franchisegeber bereits ihr Erfolgskonzept demonstrieren konnten und dies ein Insolvenzrisiko spürbar mindert. Zusätzlich bieten der Deutsche Franchise Verband e.V. und andere öffentliche Existenzförderungsinstitutionen diverse Förderprogramme an. Genaue Auskünfte können interessierte Immobilienmakler bei der Industrie- und Handelskammer erhalten.

Wir hoffen, dass Ihnen dieser Artikel hilft die Möglichkeit mit einem Franchiseunternehmen Immobilienmakler zu werden kennen zu lernen.

Selbständig als Immobilienmakler

Als Existenzgründer typische Fehler vermeiden und erfolgreich durchstarten

Als Immobilienmakler sind Sie im Allgemeinen selbstständig und somit für das eigene Unternehmen verantwortlich. Diese Tatsache bietet Ihnen viele Möglichkeiten, aber auch einige Risiken. Erfahren Sie, auf welche Punkte Sie in jedem Fall achten sollten, damit ein erfolgreicher Start in die Zukunft gelingt. Diese Informationen bieten nur einen groben Überblick.

Das richtige Maß bei Investitionen finden

Zu Beginn der Selbstständigkeit müssen Sie mit einigen Ausgaben rechnen. Hierzu gehören unter anderem Gebühren für die Gewerbeanmeldung und die behördliche Erlaubnis nach §34c der Gewerbeordnung. Des Weiteren sollten Sie eine geeignete Werbestrategie entwickeln, was ebenfalls zu notwendigen Ausgaben führt. Bei allen Investitionen müssen Sie Kosten und Nutzen abwägen, um das optimale Vorgehen zu finden. Dies ist zu Beginn nicht einfach, da erst mit der Zeit ein Gespür dafür entwickelt wird, welche Aktionen am erfolgversprechendsten sind. Häufig wird der Fehler begangen, zu viele größere Investitionen zu tätigen. Probieren Sie lieber verschiedene Werbekanäle aus und testen Sie, welcher Weg der richtige ist.

Die eigene Homepage und den Internetauftritt gestaltet

Eine professionelle Homepage ist heutzutage Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Start als Immobilienmakler. Die Webseite dient nicht nur der Kontaktaufnahme seitens der potentiellen Kunden, sondern kann auch als Plattform für die Präsentation von zu vermittelnden Immobilien dienen. Interessenten werden auf die Angebote aufmerksam gemacht. Achten Sie bei der Darstellung vor allem auf ansprechende Fotos. Der bekannte Spruch “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.” gilt in der Immobilienbranche so stark wie in keinem anderen Bereich. Der erste Eindruck ist oftmals für das Verweilen auf der Webseite entscheidend, sodass Sie ausreichend Zeit in die Gestaltung des Internetauftritts investieren sollten. Unterstützung erhalten Sie von professionellen Webdesignern, die Ihnen auf Wunsch auch die komplette Internetseite gestalten. Die Kosten variieren hierbei stark, sodass Sie unterschiedliche Angebote miteinander vergleichen sollten. Günstige Webdesigner verlangen oftmals rund 500 Euro für eine Basisseite. Da Sie allerdings regelmäßig neue Immobilien einstellen möchten und somit flexibel agieren müssen, sollten Sie sich selbst mit dem Erstellen und Verändern von einzelnen Seiten beschäftigen. Durch ein Baukastensystem bei einem entsprechenden Anbieter sind die Grundzüge nach kurzer Einarbeitungszeit schnell erlernt. Inklusive eigner Domain liegen die Kosten in diesem Fall bei rund 5 bis 10 Euro pro Monat.

Kleine Rückschläge machen Sie stärker

Der Weg zum erfolgreichen Immobilienmakler ist nie frei von Hindernissen und Rückschlägen. Daher ist es wichtig, dass Sie sich nicht entmutigen lassen sondern kontinuierlich an Ihrem Erfolg arbeiten. Fleiß und Ausdauer gehören zu den Grundvoraussetzungen in diesem Beruf. Selbstständig sein bedeutet, dass Sie durch neue Ideen und persönlichen Einsatz selbst über Ihre Zukunft entscheiden. Sollte eine umgesetzte Maßnahme keinen Erfolg bringen, dann müssen Sie entscheiden, ob Alternativen zur Verfügung stehen. Dadurch entwickeln Sie sich stetig weiter und verbessern Ihre Fähigkeiten. Viele Einsteiger geben allerdings zu schnell auf und lassen sich von kleinen Niederlagen zu stark beeinflussen. So kann es beispielsweise sein, dass eine bestimmte Immobilie lange Zeit nicht vermittelt werden kann, andere Immobilien hingegen sind nach nur kurzer Zeit verkauft beziehungsweise vermietet. Die Lage auf dem Markt ändert sich kontinuierlich und jedes Objekt verfügt über seine Besonderheiten. Daher ist es wichtig, auch hierbei Geduld aufzubringen und lukrative Chancen zu erkennen sowie den eigenen Aufwand abzuschätzen.

Verfangen Sie sich nicht in Details sondern konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche

Gerade zu Beginn einer Tätigkeit als selbstständiger Makler kommen vielfältige Aufgaben auf Sie zu. Die eigene Internetpräsenz muss aufgebaut werden, erste Kunden müssen gewonnen werden und die Buchhaltung muss effektiv organisiert werden. Daher ist es sinnvoll, klare Ziele zu setzen und einen Businessplan zu definieren. Berücksichtigen Sie hierbei in jedem Fall folgende Fragestellungen:

– Wie kann ich neue Kunden finden?
– Wo präsentiere ich die Immobilien?
– Wie steigere ich meinen Bekanntheitsgrad?

Die eigenen Finanzen realistisch betrachten

Während bei einer Festanstellung das monatliche Gehalt sicher ist, hängt das Einkommen bei Selbstständigen vom Umsatz ab. Dieser schwankt in der Regel stark und fällt am Anfang niedriger aus. Hinzu kommen notwendige Investitionen, welche den Gewinn schmälern. Doch ohne die Ausgaben ist es mühselig, schnell und effektiv ans Ziel zu gelangen. Daher sollten ausreichend finanzielle Rücklagen vorhanden sein, um flexibel auf Herausforderungen reagieren zu können und die privaten Ausgaben tätigen zu können. Durch staatliche Fördermaßnahmen sowie ermäßigte Krankenversicherungskosten ist zudem der Erhalt einer zusätzlichen Unterstützung möglich.

Den richtigen Standort auswählen

Bei einer starken Konkurrenz auf dem Markt ist es schwerer, den richtigen Einstieg in die Selbstständigkeit zu finden. Daher sollten Sie sich vor Beginn der Tätigkeit über die Lage auf dem Markt informieren und gegebenenfalls nach einem anderen Standort umsehen. Das Maklerbusiness ist ein stark regional geprägtes Geschäft, sodass bereits eine Verlagerung des Schwerpunktes um 20 bis 30 Kilometer zu einer deutlichen Veränderung beim möglichen Gewinn sorgen kann. Da die Provision vom Kaufpreis beziehungsweise der Monatsmiete abhängt, ändert sich durch die Auswahl geeigneter Regionen nicht nur die Konkurrenzsituation sondern auch das mögliche Einkommen.

Seien Sie gut informiert

Sowohl bei der Kundengewinnung als auch beim Verkaufsgespräch ist es entscheidend, gut vorbereitet zu sein. Sie müssen Ihren Markt kennen und auch die regionalen Besonderheiten berücksichtigen. Eine ideale Voraussetzung ist es, wenn Sie bereits selbst einige Zeit in der Stadt beziehungsweise dem Landkreis gelebt haben, dadurch kennen Sie die Gegend perfekt und wissen, wie der Wert der Immobilien durch eine bestimmte Lage beeinflusst wird.

Nehmen Sie Beratungsmöglichkeiten in Anspruch

Niemand kann ein Experte in allen Bereichen sein. Daher sollten Sie alle Beratungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen, die Ihnen bei Ihrem Erfolg helfen können. In vielen Regionen bietet die IHK beispielsweise Informationsveranstaltungen sowie persönliche Gespräche an. Hier erhalten Existenzgründer wertvolle Hilfestellungen. Für rechtliche Fragen, beispielsweise zur Haftung und zur Vertragsgestaltung ist ein Rechtsanwalt der richtige Ansprechpartner. Durch die gezielte Vorbereitung auf das Gespräch gestalten Sie dieses effektiv und somit kostengünstig. In der Regel erfolgt die Abrechnung nach einem vorher vereinbarten Stundenpreis, sodass Kosten von rund 200 Euro pro Stunde üblich sind. Überlegen Sie sich bereits im Vorfeld Fragen und fertigen Sie sich hierfür Notizen an. Dadurch sparen Sie Zeit und dementsprechend Geld. Auch der Immobilienverband kann wertvolle Tipps geben, beispielsweise zu steuerlichen Aspekten.

Gezieltes Marketing betreiben

Die Marketing-Strategie muss gut durchdacht und aufeinander abgestimmt sein. Die Basis bilden der Internetauftritt und das eigene Büro. Letzteres muss dafür geeignet sein, Kunden zu empfangen und dementsprechend seriös eingerichtet sein. Gleichzeitig sollten Sie hier effektiv arbeiten können und sich wohlfühlen. Die Bedeutung von Visitenkarten darf ebenfalls nicht unterschätzt werden. Die Karten werden Geschäftspartnern und Kunden übergeben sowie in entsprechenden Kartenhaltern an geeigneten Locations ausgelegt.

Den korrekten Ablauf einhalten

Der Start in die Selbstständig als Immobilienmakler ist durch bestimmte Schritte geprägt. Als erstes müssen Sie auf dem Gewerbeamt Ihr Gewerbe anmelden. Anschließend treten Sie in Kontakt mit der Industrie- und Handelskammer und dem Finanzamt. Sie erhalten Ihre Steuernummern, welche Sie im täglichen Geschäftsbetrieb benötigen. Auf dem Finanzamt füllen Sie zudem den “Fragebogen zur steuerlichen Erfassung” aus, der die Grundlage für die Steuervorauszahlungen im ersten Geschäftsjahr ist. Tätigen Sie alle Angaben wohl überlegt, da weder eine zu geringe noch eine zu hohe Bezifferung des voraussichtlichen Einkommens von Vorteil sind. Zu hohe Steuerabgaben stellen zu Beginn eine hohe Belastung dar, zu niedrige Zahlungen führen später zu hohen Nachforderungen.

Nutzen Sie Ihre Kontakte

Viele Existenzgründer begehen den Fehler, dass sie bestehende Kontakte nicht nutzen. Durch die Kommunikation nach Außen entsteht schnell ein regionaler Bekanntheitsgrad, welcher dabei hilfreich ist, neue Kunden zu gewinnen. Erzählen Sie daher in Ihrem Freundeskreis von der Aufnahme der neuen Tätigkeit und versuchen Sie Aufmerksamkeit zu gewinnen. So darf beispielsweise der Nutzen eines Türschildes beziehungsweise eines Hinweisschildes am Haus nicht unterschätzt werden. Gerade bei einer Lage an einer größeren Straße ist so schnell Aufmerksamkeit erlangt.

Unnötige Verkaufsgespräche vermeiden

Durch die gezielte Übermittlung von Informationen vermeiden Sie unnötige Verkaufsgespräche. Stellt der Vermieter beispielsweise bestimmte Anforderungen an die potentiellen Mieter, dann können Sie diese Punkte bereits am Telefon abklären. Hierzu gehören unter anderem die Tierhaltung und das Bestehen eines festen Arbeitsverhältnisses. Kommen diese Fragestellungen erst am Ende der Besichtigung zur Sprache, dann führt dies zu einem unbefriedigenden Ergebnis und Sie haben viel Zeit investiert, ohne eine Chance auf einen erfolgreichen Abschluss gehabt zu haben.

Soziale Netzwerke in die Arbeit mit einbinden

Neben dem Aufbau einer eigenen Internetseite ist es ebenso wichtig, in den sozialen Netzwerken vertreten zu sein. Ein Facebook-Account gehört heutzutage zu nahezu jedem erfolgreichen Unternehmen dazu und sollte dementsprechend gepflegt werden. Viele Menschen vernachlässigen leider ihre Facebook-Präsenz, sodass die Seite keine Attraktivität ausstrahlt. Posten Sie daher regelmäßig Neuigkeiten und pflegen Sie bestehende Kontakte. Allerdings darf keine reine Konzentration auf den Online-Bereich stattfinden. Auch das Studium klassischer Printmedien gehört zu den Aufgaben eines Immobilienmaklers und führt vielfach zu erfolgreichen Vertragsabschlüssen.

Letztendlich sollten diese Grundlagen aber in der Ausbildung zum Immobilienmakler schon beachtet worden sein!

Versicherung für Immobilienmakler

Versicherungen für Immobilienmakler

Eine Selbstständigkeit als Immobilienmakler sollten sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Dazu gehört, dass Sie sich gegen verschiedene Eventualitäten absichern. Als freiberuflicher Immobilienmakler benötigen Sie eine Reihe von Versicherungen, die Sie gegen berufliche und private Risiken wappnen. Doch zunächst sollten Sie wissen, dass ein Immobilienmakler nicht zum Abschluss bestimmter Versicherungen verpflichtet ist. Der Abschluss erfolgt also freiwillig, erspart aber im Ernstfall eine Menge Ärger.

Vertrauen ist gut- Vorsorge ist besser

Zu den wichtigen Versicherungen eines Immobilienmaklers gehört die Vertrauensschadenhaftpflichtversicherung. Diese Versicherung schützt vor Vermögensschäden, welche durch vorsätzlich schädigendes Verhalten der Mitarbeiter oder anderer Vertrauenspersonen zu Stande kommen. Solche Schäden entstehen zum Beispiel durch Diebstahl, Sabotage, Untreue, Unterschlagung oder Betrug.

Vermögensschäden absichern

Eine weitere Versicherung ist die Vermögensschadenhaftpflicht. Als Immobilienmakler beraten sie andere Menschen. Damit gehen Sie eine große Verantwortung ein, welche im Schadensfall ein finanzielles Risiko birgt. Mit der Vermögensschadenhaftpflicht lagern Sie das Risiko aus. Sie erlangen dadurch Schutz vor den Ansprüchen Dritter, bei Vermögensschäden im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit. Der Schutz ist maßgeschneidert für Dienstleister aus der Immobilien- und Wohnungswirtschaft. Für Existenzgründer sind die Konditionen meist besonders günstig.

Schäden können sehr teuer werden

Die Vertrauensschaden- und die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung sind nicht zu unterschätzen, denn Schäden im Immobilienbereich bewegen sich häufig im sechs- oder siebenstelligen Eurobereich. Im ungesicherten Schadensfall werden sowohl das Privat-, als auch das Geschäftsvermögen herangezogen.

Einkommen bei Krankheit absichern

Wenn Sie sich als Immobilienmakler selbstständig machen, sollten Sie sich nicht nur gegen externe Schäden absichern. Besonders wertvoll ist Ihr persönlicher Schutz. Als selbstständiger Immobilienmakler zahlen Sie keine Beiträge in die gesetzliche Kranken-, Renten- oder Arbeitslosenversicherung ein. Sie benötigen also dringend eine private Absicherung. Dabei sollten Sie sowohl eine private Renten-, als auch Krankenversicherung abschließen. Stellen Sie sich mal vor, Sie brechen sich ein Bein oder einen Arm. Dann sind Sie über Wochen nicht in der Lage zu arbeiten. Ohne Krankenversicherung wird das sehr teuer. Das kann bis zum finanziellen Ruin reichen Weil ein Immobilienmakler keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall besitzt, hilft eine Krankentagegeld-, bzw. Krankenhaustagegeldversicherung beim Überbrücken des Einkommensausfalls.
In die Rentenversicherung sollten Sie unbedingt einzahlen, wenn Sie keiner Altersarmut entgegen sehen möchten.

Unfall- und Rechtschutzversicherung nicht vergessen

Eine private Unfallversicherung versichert Unfälle des täglichen Lebens und Berufsunfälle. Die Versicherung gleicht die aus dem Unfall resultierenden finanziellen Belastungen aus.

Setzen Sie sich zudem mit dem Abschluss einer Rechtschutzversicherung auseinander. Vor einem Rechtsstreit sind Sie nicht gefeit. Die Versicherung trägt die finanziellen Kosten.

Im Internet Versicherungen vergleichen

Das Versicherungsangebot all dieser Absicherungen ist sehr umfangreich. Da fällt es schwer einen Überblick zu erlangen. Doch mit Hilfe der entsprechenden Internetseiten lassen sich unkomplizierte Vergleiche anstellen. Solche Vergleichsportale listen Ihnen die günstigsten, besten und beliebtesten Versicherungen auf. Auf Wunsch können Sie direkt Kontakt mit dem jeweiligen Unternehmen aufnehmen.

Mehr Informationen zu diesem Thema erhalten Sie hier.

Optimale Lerngrundlagen für eine erfolgreiche Ausbildung zum Immobilienmakler

Eine Ausbildung zum Immobilienmakler besteht zum größten Teil aus theoretischen Inhalten. Der praktische Teil umfasst dagegen nur einen relativ geringen Anteil, welcher wiederum auf dem theoretischen Basiswissen aufbaut. In diesem Zusammenhang ist es von großer Bedeutung, sich rechtzeitig über erfolgreiche und moderne Lerngrundlagen zu informieren, mithilfe das notwendige Know-how dauerhaft eingeprägt werden kann. Zum einen ist das zu lernende Fachwissen für die bevorstehenden Prüfungen wichtig, zum anderen aber auch für den späteren Berufsalltag als Immobilienmakler. Aus diesen Gründen sollte während des Lernens keinesfalls das stupide Auswendiglernen im Vordergrund stehen, mithilfe dessen zwar Tests bestanden werden können. Sondern das dauerhafte Einprägen im Langzeitgedächtnis, damit sämtliche Inhalte jederzeit hervorgerufen und genutzt werden können.

Vorabüberlegungen: Der Körper braucht auch Ruhepause

Eine bekanntes Problem in der Studenten- und Azubiwelt ist unter anderem Schlafmangel. Grund hierfür sind nicht selten durchgelernte Nächte. Erschwerend kommen Studentenjobs beziehungsweise duale Praxisphasen in der Ausbildung hinzu. Das Studium oder die Lehrzeit müssen schließlich finanziert werden. Dazu gesellt sich dann auch noch permanenter Stress und steigender Druck: die Prüfungen müssen ja bestanden werden. Hier gilt es frühstmöglich einzulenken und Puffer zu schaffen. Vordergründig ist es von großer Wichtigkeit, Nächte auch Nächte sein zu lassen und dem eigenen Körper entsprechend ausreichend Schlaf zu bieten. Gleichzeitig dazu sollte weitere ungesunde Faktoren, wie etwa übermäßiger Kaffee- oder Nikotinkonsum eingestellt werden. Um noch einmal auf das Thema Ruhepausen zurückzukommen, muss erwähnt werden, dass das menschliche Gehirn maximal sechs Stunden täglich wirklich aufnahmefähig und lernbegierig ist. Die optimale Lernzeit liegt beim Durchschnittsmenschen zwischen 9 und 12 Uhr, sowie zwischen 15 und 18 Uhr, wobei sich diese Zeiten abhängig vom eigenen Rhythmus etwas verschieben können.

Auch angehende Immobilienkaufmänner brauchen Ruhe!

Auch angehende Immobilienkaufmänner brauchen Ruhe!

Die perfekte Lernplatzgestaltung

Jeder Mensch ist individuell. So lernt der einen in klassenähnlicher Atmosphäre deutlich besser als im heimischen Wohnzimmer. Der andere kann sich dagegen weder in einer Bibliothek noch in einem Hörsaal, dafür aber am eigenen Schreibtisch konzentrieren. Hier gilt es auszuprobieren. Von großer Bedeutung ist jedoch, dass sich der Lernende am gewählten Ort wohlfühlen muss. Wer zu Hause, am eigenen Schreibtisch lernt, kann die Umgebung mit künstlerischen Elementen oder auch nur mit frischen Pflanzen auflockern und wohnlicher gestalten. Wichtig ist jedoch, dass stets die notwendige Ruhe gegeben sein muss. Störfaktoren wie Fernsehgeräte müssen abgestellt werden, da Ablenkungspotenzial anderenfalls zu groß ist. Ein Grundsatz sollte ferner sein, stets am selben Ort und Platz zu lernen, um Routine hinein zu bekommen.

Konzentration steigern und nervige Zeitfaktoren abschalten

Die meisten Lernenden nutzen den Laptop, haben das Handy rechts oder links neben sich liegen und lassen sich regelmäßig ablenken. In diesem Zusammenhang gibt es eine höchst interessant Studie, die auch ein wenig zum Schmunzeln einlädt. So ließ der Lernforscher Glenn Wilson im Jahr 2005 (University of London) zwei Kandidatengruppen aufteilen und einen Konzentrationstest durchführen. Die eine Kandidatengruppe nahm vorab Marihuana, wurde aber während der gesamte Testdurchführung in keiner Weise abgelenkt. Die andere Kandidatengruppe nahm dagegen keinerlei Drogen, wurde während des Tests aber permanent von neu eintreffenden E-Mails bombadiert. Das Ergebnis? Die mit E-Mail attackierten Kandidaten schnitten deutlich schlechter ab, als die Marihuana-Kandidaten. Um genau zu sein sank der IQ um mindestens 10 Punkte. Diese Studie zeigt, dass sämtliche Störfaktoren wie E-Mail-Programm, soziale Medien oder Handys während des Lernens ausgeschaltet werden sollten.

Selbst ist der Mann/die Frau – Selbstmotivation nicht unterschätzen

Gelernt wird meistens nur aufgrund der “Ich muss lernen” Mentalität. Dieses sollte idealerweise abgeschaltet, beziehungsweise abgewandelt werden. Anstelle des Lernen müssens sollte das “Ich möchte/will lernen” im Vordergrund stehen. Diese Überzeugung kann aber nur durch das Setzen von bestimmten Zielen erreicht werden. Insbesondere definierte Etappenziele können dabei helfen, die Motivation selbstständig zu steigern. Die jeweiligen Etappen sollten natürlich nicht ganz so weit entfernt liegen, denn nur so sind sie in einem überschaubaren Zeitraum erreichbar. Sobald eine Etappe erreicht wird, kann ein Erfolgserlebnis verbucht werden, welches wiederum zu weiterem Lernen anspornt. Empfehlenswert sind auch persönlichen Belohnungen, wie entspannte Videoabende.

Zeitmanagement: Das A und O einer guten Lernphase

Ein perfektes Zeitmanagement ist für das optimale und erfolgreiche Lernen elementar. Dieses beginnt bereits bei der Vorbereitung. So geht nichts über eine schriftliche Ausführung und Planung der Lernaktivitäten. Eine Zeitplanung, ähnlich eines Stundenplans kann auf keinen Fall schaden. Hier sollten nicht nur die hauseigenen Lernzeiten festgehalten werden, auch die Ausbildungszeiten und weitere, feste Termine müssen berücksichtigt werden. Ferner kann es sehr nützlich sein, schon im Voraus den zu lernenden Stoff zu planen. Beispielsweise wird am Montag zwischen 15 und 18 Uhr der Stoff des Lehrbuchs, Seite x bis Seite x gelernt. Der Freitag sollte dagegen als Wiederholungstag dienen, welcher genutzt werden kann, um das bis dahin Gelernte noch einmal durchzugehen und aufzufrischen. Eine solche schriftliche Vorgehensweise kann auch dabei helfen, Schwachstellen ausfindig zu machen. Ferner hilft es dabei, die eigene Lerngeschwindigkeit zu erkennen. Sollte sich nach kurzer Zeit herausstellen, dass der vorgenommene Stoff in der vorgegebenen Zeit nicht schaffbar ist (was häufig passiert), können Puffer eingelegt werden. Auch eine Reduzierung der geplanten Lerneinheiten ist denkbar. In der Lernplanung müssen weiterhin Pausen berücksichtigt werden. Nur so kann das Gelernte auch wirklich abgespeichert werden. Vor jedem neuen Themenschwerpunkt sind 15 bis 20 Minuten Pause zu empfehlen.

Bücher – Kernpfeiler der persönlichen Weiterentwicklung


Ich lese viel.
Schon als Kind las ich gerne Bücher und daran hat sich bis heute wenig geändert. Nur das ich heute andere Inhalte lese.

Daher möchte ich dir in diesem Artikel konkret zeigen, welche Bücher du lesen solltest und wie du es schaffst das lesen zu einem Ritual zu machen. Kleiner Tipp: Ich lese nicht mehr, sondern höre meine Bücher. Dadurch lese ich mehr und spare mir sogar Geld!

Warum lesen erfolgreich macht:

Wie gesagt lese ich jetzt anders als früher und fokussiere mich fast ausschließlich auf Sachbücher. Denn Lesen ist perfekt um von den Erfahrungen anderer zu lernen. In jedem Buch finde ich einige interessante Ideen, die ich in meinem Business oder meist auch konkret in meinem Leben umsetzen kann.

Es ist unheimlich, wie viel man sich persönlich weiterentwickelt und was man alles lernen kann, wenn man es schafft regelmäßig zu lesen.

Momentan lese ich etwa ein bis zwei Bücher im Monat, was etwa 20 Büchern im Jahr entspricht. Und das mache ich nun schon seit einigen Jahren.

Lesen ist unheimlich wichtig für die Weiterentwicklung.

Lesen ist unheimlich wichtig für die Weiterentwicklung.

Kannst du dir vorstellen, was ich nur durch das Lesen in den letzten drei Jahren alles gelernt habe? Genau. Unheimlich viel!

Ich kenne dich nicht, aber ich bin mir sicher, dass die Bücher die ich dir nun vorstelle dein Leben verändern werden. Ganz egal, ob du noch Schüler bist oder mitten in deinem Berufsleben stehst. Und keine Angst, es geht hier nicht um Immobilienmakler Bücher.

Bevor ich dir diese Bücher vorstelle möchte ich dir jedoch noch einen Tipp geben, der das Bücher lesen für mich revolutioniert hat.

Ich lese keine Bücher mehr. Sondern ich höre ich sie!

Seitdem ich angefangen habe Hörbücher zu hören, “lese” ich wahrscheinlich doppelt oder dreifach so viel wie früher. Denn es ist viel einfacher und komfortabler ein Buch zu hören als zu lesen. Ich muss nichts mehr mitschleppen, sondern einfach nur mein Handy in der Tasche haben. Dazu nutze ich die kostenlose Audible Appfür Android oder das iPhone. Audible gehört zu Amazon und du brauchst kein extra Konto dafür.

Konkret höre ich die Bücher in folgenden Situationen:

  • Beim Autofahren (eigentlich immer wenn ich alleine bin und egal wo ich hin fahre)
  • In öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Beim Sport (Joggen, Fahrrad fahren oder im Fitness Studio)
  • Vor dem Schlafen gehen

Und ganz ehrlich, ich liebe es. Ich war noch nie ein großer Fan vom Autofahren, aber so habe ich etwas worauf ich mich freuen kann. Genau so ist es auch mit dem Sport! Inzwischen freue ich mich auf das Fitnessstudio, weil ich so mein Buch weiterlesen kann.

So ist das Lesen für mich zum Ritual geworden. Immer wenn ich ins Fitnessstudio gehe lese / höre ich. Immer wenn ich im Zug sitze, lese / höre ich. Und so weiter. Ich bin mir sicher, dass du es auch schaffst, das Lesen zum Ritual zu machen.

Ein großer Vorteil ist es auch, dass ich kein Buch mehr mit mir herumschleppen muss. Alles was ich zum hören brauche ist mein Handy.

Das Beste ist, dass du komplett kostenlos ein Hörbuch von Audible (ein Amazon Unternehmen) im Rahmen eines Probe-Abos erhältst!
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So kannst du komplett ohne Risiko herausfinden, wie du mit dem hören zurecht kommst und wie Hörbücher dein Leseverhalten verändern können. Wie gesagt, ich war davon begeistert und kann es nur jedem empfehlen.

Meine Buchempfehlungen:

Für dein kostenloses Probe-Abo bei Audible.de empfehle ich dir folgendes Buch:

Die 4 Stunden Woche – von Tim Ferris.

Das Buchist wirklich der Wahnsinn.

Lese dir einfach die Bewertungen durch und du wirst verstehen, warum ich begeistert bin. Auch wenn der Titel sehr reißerisch und du natürlich nicht nur durch das Lesen des Buchens eine 4 Stunden Arbeitswoche erreichen wirst, ist der Inhalt wirklich lesenswert.

Du erfährst, wie du aus deinem Hamsterrad ausbrichst und wie du mehr vom Leben hast. Es zeigt dir genau auf, welche Alternativen es zu dem “normalen” Alltag mit nichts als Arbeit gibt und wie du diese Alternativen erreichen kannst.

Vor allem für jüngere Leute, die noch vor ihrer Karriere stehen, ist diese Buch Gold wert. Ich habe diese Buch sicher schon an zehn verschiedene Leute verschenkt oder empfohlen und bisher waren alle begeistert.

Falls es dir aus irgendeinem Grund nicht gefällt, dann nutze einfach die kostenlose Umtauschfunktion von Audible und hole dir ein anderes kostenloses Buch!

Derzeit bietet Audible aber neben dem kostenlosem Probe-Abo ein noch viel cooleres Angebot an:

Du erhältst über drei Monate drei Bücher für nur 5 Euro im Monat statt 10 Euro.

Für nur 15 Euro, erhältst du also das Wissen von drei Büchern, die dein Leben in eine andere Bahn lenken werden.

Neben dem oben erwähnten Die 4 Stunden Woche von Tim Ferris empfehle ich dir noch folgende Bücher:

Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg

Kopf schlägt Kapital: Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen. Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein

Diese Bücher haben teilweise tausende gute Bewertungen! Also selbst wenn du mir nicht wirklich vertraust, wirst du erkennen, dass diese Bücher tausenden Menschen geholfen haben.

Sichere dir jetzt dein drei monatiges Angebot für nur 15 Euro insgesamt. Drei Bücher für nur 15 Euro. Dein Leben verändern für 15 Euro. Du wirst mir danken.

Das ist der erste Artikel, der sich nicht ausschließlich mit dem Thema Immobilienmakler werden beschäftigt, sondern wirklich mal ein Rat für das Leben ist. Glaube mir, du wirst Hörbücher lieben und gerade die hier vorgestellten Bücher werden einen großen Einfluss auf dich haben!

Home Staging für Immobilienmakler

Verkaufsfördernde Maßnahmen auf dem Immobilienmarkt – Die Immobilie gekonnt in Szene setzen

Der Trend des Home Staging, der sich in den 1970ern in den USA entwickelte, hat mittlerweile den deutschen Immobilienmarkt erobert. Immer mehr Makler bedienen sich dieser Verkaufsstrategie, um die optische Wertigkeit einer Immobilie zu steigern. Übersetzt bedeutet die Technik, dass die Immobilie gezielt in Szene gesetzt wird, z. B. mit dem Einsatz von ausgewählten Möbeln und Farben sowie der wohnlichen Gestaltung der oftmals kahlen Wänden und Fußböden. Bei der Aufbereitung der Immobilie mit dem Home Staging geht es darum, eine Illusion des Wohnens zu schaffen, weshalb die Räume der Immobilie in Anlehnung an die Filmbranche auch Set genannt werden.
Durch das Home Staging wird dem Interessenten nicht nur ein höherer Wert der Immobilie suggeriert, sondern der Erfolg der Maßnahme macht sich direkt in den Statistiken bemerkbar: Eine Umfrage unter US-Immobilienmaklern ergab, dass das Home Staging die Verkaufszeit um 30 bis 50 % reduzieren und der Verkaufspreis um 10 bis 15 % gesteigert werden kann.

Die Philosophie des Home Stagings

Um einen durchschlagenden Verkaufserfolg zu erzielen muss der Immobilie die Persönlichkeit und die Individualität der vorherigen Mieter oder Eigentümer genommen werden. Damit erhoffen sich Makler, dass das neue Flair eine möglichst große Bandbreite an potentiellen Käufern oder Mietern anspricht. Das konkrete Ziel des Home Staging ist es, die Immobilie depersonalisiert, aber gleichzeitig ansprechend genug zu gestalten, sodass der Kunde beim ersten Schritt in die Immobilie schon im Geiste damit beginnt, die Räume nach dem eigenen Geschmack und mit den persönlichen Möbeln einzurichten.

Wie wird eine Immobilie zur perfekten Wohnillusion?

Das Home Staging kann entweder vom Immobilienmakler selbst oder von professionellen Home Staging Anbietern übernommen werden, von denen mittlerweile einige Agenturen in Deutschland angesiedelt sind. Zu Beginn besichtigt der Home-Stager mit dem Makler die Immobilie, der Ist-Zustand wird protokolliert und die Schwachstellen sowie Stärken des Objekts werden ermittelt. Darauf aufbauend erstellt der Home Stager ein Konzept zur Umgestaltung des Objekts. Der Immobilienmakler kann sich nun entscheiden, ob die Arbeiten komplett vom Home Stager ausgeführt werden oder er selbst bei der Gestaltung mitwirkt.
Leerstehende Objekte können voll und ganz den Maßnahmen des Home Stagings unterzogen werden. Da diese Immobilien oft kalt und unbewohnt wirken, können potentielle Mieter und Käufer sich nur schwer die leeren Räume mit Einrichtung Vorstellung. Zudem ist es bei leeren Wohnräumen schwieriger, die Dimensionen realitätsgetreu einzuschätzen. Mittels des Home Staging wird ein Eindruck erschaffen, wie die Wohnräume aussehen könnten: Passende Möbel, ein paar Dekorationsobjekte und dezente Lichtquellen stellen eine wohnliche und einladende Atmosphäre her, lassen dem Interessenten aber genügend Spielraum für eigene Einrichtungsvorstellungen.

Bei bewohnten Immobilien gestaltet sich das Home Staging schwieriger. Dennoch können auch die Eigentümer oder aktuellen Mieter durch ein Beratungsgespräch darauf aufmerksam gemacht werden, wie sie das Objekt verkaufsfördernd in Szene setzen. Generell sollte das Objekt zu jedem Besichtigungstermin sauber und aufgeräumt sein, die Entrümpelung von fleckigen Teppichen oder alten Vorhängen bietet sich ebenfalls an. Fotos und Dekorartikel sollten auf ein Minimum reduziert werden, sodass dem Interessenten mehr Freiraum für die Einrichtung der Immobilie im Geiste gewährt wird. Dunkle Gardinen können durch transparente Vorhänge ausgetauscht und dunkle, schlecht einsehbare Ecken können mit Lichtakzenten professionell ausgeleuchtet werden, was zusätzlich ein warmes und einladendes Wohnklima kreiert.

Die Kosten des Home Stagings

Als Makler hat man die Wahl, ob man sich selbst kreativ als Innenarchitekt betätigt und mithilfe von ausgewählten Möbeln und Dekorationsartikeln vom Flohmarkt oder aus dem eigenen Fundus das Objekt ansprechend gestaltet oder ob man diese Aufgabe einem qualifizierten Home Stager überlässt. Diese haben oftmals ein abgeschlossenes Design- oder Innenarchitektur-Studium vorzuweisen und kennen sich in der Marterie bestens aus. Das professionelle Home Staging kommt dem Immobilienmakler teurer zu stehen, da sich die Preise im Regelfall nach dem prozentualen Anteil des Verkaufspreises oder der Quadratmeteranzahl berechnen. In diesem Preis sind jedoch meistens weitere Dienstleistungen enthalten, wie z. B. die Erstellung von Fotos oder eines Exposés, was sich ebenfalls positiv auf die Vermarktung einer Immobilie auswirken kann.